Author: Alexander Wörlsinger

03 Okt

Mit Fehlschlägen richtig umgehen

Alexander Wörlsinger Allgemein

In Krisenzeiten blicken wir oft zurück und fragen uns, wie wir in einen solchen Schlamassel geraten konnten. Schmerzlich werden uns unsere Versäumnisse und Fehlentscheidungen bewusst und negative Gefühle stellen sich ein. Doch dieses Bedauern kann durchaus wertvoll sein. Studien zeigen, dass dieses Gefühl dabei helfen kann, Ereignissen einen Sinn zu geben und Lösungen aufzuzeigen.

Bedauern ist fest in der menschlichen Biologie verankert. Neurowissenschaftler vermuten, dass lernen am Besten funktioniert, wenn emotionale Komponenten beteiligt sind. Bedauern fördert also unsere Fähigkeit, aus Erfahrung zu lernen.

Diese Empfehlungen können dabei helfen, mit diesem Gefühl konstruktiv umzugehen:

Beschönigen Sie rückwirkend nichts!

In der Rückschau, mit zeitlichem und emotionalem Abstand, erscheint es immer klarer zu sein, was Sie hätten tun müssen. „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts“.

Nutzen Sie Ihr Bedauern!

Das ungute Gefühl, an Fehlschläge zu denken, kann schnell Ihr Selbstwertgefühl untergraben. Statt zu grübeln sollten Sie sich Ziele setzen und sich von realen Ereignissen leiten lassen.

Suchen Sie Gesellschaft!

Geteiltes Leid ist halbes Leid – wenn Sie alleine sind, steigt die Gefahr, über Fehlschläge nachzugrübeln. Alle sind fehlbar – erfolgreiche Menschen zeigen im Angesicht des Versagens Entschlossenheit. Holen Sie sich Zuspruch von Kollegen, Freunden oder von einem Coach.

Und Vorsicht: Bedauern kann schnell zu einer Abwärtsspirale in Richtung Depression führen. Geben Sie sich einen angemessenen Zeitraum dafür – und Fokussieren Sie sich unmittelbar danach wieder auf die Zukunft! 

13 Feb

Warum es mehr Sinn macht Stärken zu entwickeln statt Schwächen zu bekämpfen

Alexander Wörlsinger Coaching, Karriere, Selbstmanagement Schlagwörter:

Talente – unsere natürlichen Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster, sind Ausdruck unserer einzigartigen Persönlichkeit und repräsentieren unser Potential. Aber warum wird so häufig versucht, entgegen einer grundlegenden Begabung erfolgreich zu sein?

Menschen, die ihre persönliche Entwicklung in die Hand nehmen, wollen nicht selten an ihren Defiziten und Unzulänglichkeiten arbeiten. Sie denken, wenn sie sich nur ausreichend bemühen, könnten sie in jeder Disziplin Höchstleistungen erbringen. Befeuert werden diese Phantasien durch Regale voll Selbstoptimierungsbüchern. Mein Ansatz ist ein anderer: ich arbeite gerne mit den größten Talenten meiner Kunden.

Der klassische Ansatz in der Weiterentwicklung setzt darauf, Stärken eines Menschen zu bewahren und dessen Schwächen zu überwinden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn wir davon ausgehen, dass jede Verhaltensweise erlernbar ist, wenn man sich nur genügend anstrengt. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass eine Person ohne Begabung für das Rechnen und ohne Liebe für Zahlen ein guter Statistiker oder Controller wird? Ich denke nicht, dass wir automatisch erfolgreich werden, wenn wir unsere Defizite im Griff haben.

Aus meiner Sicht ist es vielversprechender, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und einen konstruktiven Umgang mit seinen Defiziten zu erlernen. Die stärkenorientierte Entwicklung ist ein Ansatz, auf das größte Potential eines Menschen aufzubauen UND sich seiner Schwächen bewusst zu sein. Denn die Besten einer Unternehmensfunktion erbringen zwar dieselben Ergebnisse, aber durch unterschiedliche Verhaltensweisen.

Und einen weiteren Faktor darf man nicht unterschätzen: die emotionale Bindung zu einer Tätigkeit steigt in dem Maße, wie Menschen ermöglicht wird, Ihre Stärken zu leben!

03 Jan

Jobwechsel – schnell tragfähige Schlüsselbeziehungen aufbauen

Alexander Wörlsinger Führung, Tipps Schlagwörter:

Die Beziehungen zu Vorgesetzten, Kollegen und Kunden entscheiden häufig über das Gelingen eines Jobwechsels. Unklarheiten und Missverständnisse in den Beziehungen zu wichtigen Personen in der neuen Organisation führen zu Reibungsverlusten, die nur schwer kompensiert werden können – schließlich benötigen wir gerade bei einem Jobwechsel schnell die Unterstützung von Menschen, auf die wir keinen unmittelbaren Einfluss haben.

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13 Nov

Wie verändert die Generation Y die Arbeitswelt?

Alexander Wörlsinger Karriere, Unternehmen Schlagwörter:

Als Generation Y werden die Arbeitnehmer bezeichnet, die ab etwa 1980 geboren wurden. Sie gelten als Nachfolgegeneration der Baby-Boomer und der Gerneration X. Obwohl die Angehörigen der Generation Y als vergleichsweise gut ausgebildet gelten, ist deren Ruf nicht der beste: sie gelten als fordernd und wenig loyal. Sie stellen hohe Erwartungen an den Arbeitgeber, auch was das Gehalt angeht. Wie also mit dieser Generation umgehen, die in den nächsten Jahren die Belegschaften in den Unternehmen dominieren werden?

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03 Sep

Schwarmintelligenz – oder: hören Sie nicht auf Einzelne!

Alexander Wörlsinger Allgemein, Führung Schlagwörter:

Oft genug glauben wir nur allzu gern, was uns Einzelpersonen raten. Dabei wären wir besser beraten, auf die „Weisheit der Vielen“, die kollektive Intelligenz, zu hören. Michael J. Mauboussin, außerordentlicher Professor der Columbia Business School, empfiehlt, das Verhalten von Gruppen zu studieren, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

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09 Aug

Tabuthema „Macht in der Business-Welt“

Alexander Wörlsinger Führung, Tipps Schlagwörter: ,

Kaum ein Thema wird in der deutschsprachigen Business-Welt – wohl auch aufgrund der Erfahrungen mit der eigenen Geschichte – derart tabuisiert wie „Machtausübung“. Manager wollen das Wort Macht am liebsten gar nicht in den Mund nehmen. Danach befragt antworten sie mit Plattitüden wie „Ich bin eher teamorientiert“ oder „Ich bevorzuge einen kooperativen Führungsstil“. Auch in der Presse ist das Thema Macht im Management häufig auf Machtmissbrauch reduziert.

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15 Jul

Kreativ sein mit Methode – die Osborn-Checkliste

Alexander Wörlsinger Kreativitätstechniken Schlagwörter:

Viele Menschen halten sich für nicht kreativ – das ist schade, denn Ideen hat jeder. Nur nicht immer zum richtigen Zeitpunkt. Oft sind wir gerade dann blockiert, wenn dringend neue Ideen gebraucht werden. Alexander Osborn, der Erfinder des Brain-Stormings, liefert eine Reihe von in der Praxis erprobten Denkanstößen – darunter die nach ihm benannte Osborn-Checkliste.

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18 Jun

Klug Verhandeln: das Harvard-Konzept

Alexander Wörlsinger Methodenkompetenz, Tipps, Verhandlungsführung Schlagwörter: ,

Menschen die Verhandeln, verfangen sich häufig in Positionen. Ergebnis ist für beide Verhandlungsparteien daher oft ein Ergebnis, dass für beide Seiten unbefriedigend ist. Dabei liegt die Kunst des Verhandelns darin, für beide Seiten befriedigende Ergebnisse gerade für festgefahrene Situationen zu finden.

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